Saisonziel nicht erreicht - Finale verpasst!

Saisonziel nicht erreicht - Finale verpasst!

Mannschaft verpasst mit Nuller den Endlauf. Dominik Prams mit 2. Platz. Josef Hertreiter mit 3. Platz in verbaut Spezial.


Motorsportclub Pit-Bullz e.V.
Motorsportclub Pit-Bullz e.V.

Das der Sport seine eigenen Gesetze hat, musste die Mannschaft des MSC Pit-Bullz am vergangenen Sonntag bitter erfahren. Eigentlich reichte den Mannschaftsfahrern ein siebter Platz um sich sicher für den Endlauf zu qualifizieren, doch es sollte nicht sein.
Bereits am Start ging der Audi von Andreas Grillhösl (916) plötzlich aufgrund Stromprobleme aus und sprang nicht mehr an. Marcus Bauer (926) von der Pole gestartet wollte den an ihm vorbeiziehenden Labermeier (863, SCC Osterhofen) angreifen. Doch dessen Teamkollege Alexander Schwarzbauer (869, SCC Osterhofen) verhinderte das gekonnt und drehte Marcus im Gegenzug. Kurz darauf wurde er noch unglücklich auf den Außenwall geschoben, von dem er sich nicht mehr eigenständig befreien konnte. Auch Markus Kulbe (941) erlitt einen nicht alltäglichen Ausfall. Auf dem rettenden siebten Platz versagte bei ihm das elektrische Gaspedal und wurde zur Aufgabe gezwungen. Letzte Hoffnung keimte noch einmal auf, als Alexander Buck (942), wie schon im letzten Rennen in Holzhamm, Marcus Bauer aus seiner misslichen Lage befreite. Beim vierten Anlauf konnte er Marcus vom Wall schieben. Leider schaffte Alex danach nur noch eine Runde und musste seinen Corrado mit defekter Antriebswelle abstellen. Die versuchte Aufholjagd des zu lange festsitzenden Marcus brachte nichts mehr. Dennoch hätte es für die Mannschaft noch zur Endlaufteilnahme gereicht. Im zweiten Mannschaftlauf des Tages sah es auch zu Beginn gut aus, als das Selzer Team noch auf dem notwendigen Kurs zur Maximalpunktzahl war, doch 3 Runden vor Schluss fiel der Drittplatzierte Markus Sarkowski (809, Selzer Team) aus und das schier unmögliche trat ein. Der SCC Grünthal schob sich mit 10 Mannschaftspunkten am MSC Pit-Bullz vorbei. Somit bestreiten die Mannschaften Selzer Team (44 Punkte), Löwen Team Passau (41 Punkte), SCC Osterhofen (36 Punkte), SCC Devil Driver (30 Punkte) und SCC Grünthal (29 Punkte) den Endlauf.

Auch Mike Himpsl (919) würde das Rennen am liebsten vergessen. Aus der ersten Reihe gestartet konnte er anfangs seinen dritten Platz behaupten. Am Samstag entschied er sich noch dafür sein Schaltgestänge nicht mehr zu richten, was vermutlich die falsche Entscheidung war. Mehrmals sprang ihm der Gang raus und die logische Konsequenz, dass er von den nachfolgenden Fahrzeugen eingeholt wurde. Das Unglück nahm seinen Lauf, als er Dominik Führmann (1152, SCC Perusa) außen überholen wollte. Dieser hatte leichtes Spiel und drehte Mike um. An ungünstiger Position stehend war es den nachfolgenden Fahrzeugen nicht mehr möglich auszuweichen und krachten in Mikes Golf. Mike belegt am Ende mit zwei Runden Rückstand den siebten Platz.
Mehr als geplatzt ist der Knoten bei Dominik Prams (948). Nach seinen anfänglichen Pleiten und der Ernüchterung in Solla konnte er nach seinen beiden Siegen auch in Exing diesmal den 2. Platz einfahren und die Führung in der Gruppe Süd übernehmen. Aus der zweiten Reihe gestartet fand Dominik gleich die richtige Lücke und fuhr auf den dritten Platz vor. Erneut an der Grenze zum Materialbruch nahm er den mittlerweile befahrbaren Außenwall zur Hilfe und trotz gebrochenem Gaspedal und schwergängiger Lenkung war er von der Konkurrenz nicht aufzuhalten.
Tobias Buck (918) fiel im gleichen Lauf mit Getriebeschaden aus.

Josef Hertreiter (944) startete in Exing gleich zweimal. In einem Kraftakt und mit Unterstützung wurde sein Audi V8 am Freitagabend noch einsatzfähig gemacht. Zuerst startete Josef aber mit seinem Golf in der Klasse verbaut bis 1800 ccm. Anscheinend lag sein Focus aber auf den nachfolgenden Lauf, denn mit seinem Golf fuhr er sehr zurückhaltend und auch beste Möglichkeiten an seinen Kontrahenten vorbei zu gehen ließ er ungenutzt. Mit defekter Antriebswelle fuhr er in der sechsten Runde aus der Bahn und beendete damit das Rennen auf dem siebten Platz.
Nicht wiederzuerkennen und mit seinem besten Rennen in dieser Saison zeigte sich dann „Seppe“ mit seinem V8 in der Klasse verbaut Spezial. Sichtlich mit dem nötigen Willen schaltete er Marcel Leserer (590, SCC Dingolfing) souverän aus und auch Mathias Wippenbeck (696, SCC Landshut) konnte die V8 Power regelrecht spüren. Auch im weiteren Rennverlauf war Seppe nicht wiederzuerkennen. Dieses Mal scheute er keinen Kontakt und mit einem starken Auftritt sicherte er sich mit dem 3. Platz.
Somit sind die Vorläufe für die Gruppe Süd beendet und alle Fahrer bereiten sich auf den Endlauf am 01.10.2017 in Tettenagger vor.



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